Viele Menschen wünschen sich, die letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung zu verbringen. Wir begleiten schwerkranke Menschen und ihre Familien in München mit Ruhe, Erfahrung und Zeit – in enger Abstimmung mit Hausärztinnen und Hausärzten und, wenn nötig, mit spezialisierten Palliativteams.
Was wir in der Palliativpflege übernehmen
Linderung
Medikamentengabe gegen Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot nach ärztlicher Anordnung und Beobachtung, ob die Behandlung wirkt.
Pflege und Wohlbefinden
Behutsame Körperpflege, Mundpflege, Hautpflege und Lagerung – so, wie es dem Menschen in diesem Moment guttut.
Ernährung und Flüssigkeit
Unterstützung beim Essen und Trinken, ohne zu drängen, und Pflege bei Mundtrockenheit.
Für die Familie da
Anleitung für Angehörige, Gespräche, Begleitung in schweren Momenten und Hilfe bei der Organisation.
Gut abgestimmt mit allen Beteiligten
- Hausarztpraxis: Medizinische Maßnahmen setzen wir nach ärztlicher Verordnung um und melden Veränderungen zeitnah zurück.
- Palliativteams: Ist eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) nötig, stimmen wir unsere Pflege mit dem zuständigen Team ab.
- Hospizdienste: Ehrenamtliche ambulante Hospizdienste können zusätzlich Zeit und Begleitung schenken. Wir helfen, den Kontakt herzustellen.
- Erreichbarkeit: Für pflegerische Notfälle unserer Patientinnen und Patienten besteht eine 24-Stunden-Rufbereitschaft.
Kosten und Finanzierung
Die Pflege setzt sich meist aus zwei Teilen zusammen: Pflegerische Leistungen wie die Körperpflege bezahlt die Pflegekasse, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Medizinische Leistungen wie Injektionen, Infusionen oder Wundversorgung werden ärztlich verordnet und von der Krankenkasse bezahlt. ART Ambulanter Pflegedienst hat einen Versorgungsvertrag mit allen Kranken- und Pflegekassen.
Häufige Fragen zur Palliativpflege
Wer bezahlt die Palliativpflege zu Hause?
Pflegerische Leistungen wie Körperpflege zahlt die Pflegekasse über die Pflegesachleistung, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Medizinische Maßnahmen wie Schmerzmittelgabe oder Wundversorgung werden ärztlich verordnet und von der Krankenkasse bezahlt.
Was ist der Unterschied zur SAPV?
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) übernehmen eigene Palliativteams aus Ärzten und Pflegekräften, wenn die Beschwerden besonders komplex sind. Die allgemeine Pflege zu Hause kann daneben weiterlaufen. Wir stimmen uns mit dem zuständigen SAPV-Team und der Hausarztpraxis ab.
Kann ein Pflegegrad schnell beantragt werden?
Ja. Für Menschen in einer palliativen Situation gibt es eine verkürzte Begutachtung. Sprechen Sie uns an – wir sagen Ihnen, welche Schritte jetzt wichtig sind.
Unterstützen Sie auch die Angehörigen?
Ja. Angehörige tragen in dieser Zeit viel. Wir zeigen, wie sie selbst unterstützen können, sind ansprechbar für Fragen und Sorgen und helfen, Entlastung zu organisieren.
Palliativpflege zu Hause besprechen
Wir beraten Sie gern persönlich – Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr. Für pflegerische Notfälle unserer Patientinnen und Patienten besteht eine 24-Stunden-Rufbereitschaft.
☎ 089 9018 0600Kontakt aufnehmenWeitere Leistungen
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